Hafen Deutz

Deutz: Kölns letzter Innenstadt-Hafen

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Um das Jahr 1900 wurden Häfen mitten in der Stadt gebaut. Schließlich galt es, die nahe gelegenen Wohn- und Arbeitsstätten mit den Gütern für den täglichen Bedarf zu versorgen. Als noch Weinfässer von Bord gerollt und Mehlsäcke an Land getragen wurden, musste der anschließende Weitertransport auf kurzen Wegen erfolgen. Lkw gab es noch nicht.

Heute erfolgt die industrielle Produktion vor allem an den Stadträndern. Deshalb ist der 1892 eingeweihte Rheinauhafen kein Industriehafen mehr. Ihm gegenüber liegt der Deutzer Hafen, zwischen 1904 und 1909 gebaut. Es ist der einzige innerstädtische Hafen Kölns. Und nicht wenige Stadtplaner sprechen sich dafür aus, auch diesen Hafen umzuentwickeln.

Der Deutzer Hafen ist zugleich der einzige öffentliche rechtsrheinische Hafen in der gesamten Region. Unternehmen des Stahl- und Metallhandels bewegen hier jährlich über 100.000 Tonnen. Im Schnitt zweimal täglich öffnet sich die denkmalgeschützte Brücke über die Hafeneinfahrt – nicht zuletzt für die Lieferungen des wichtigsten Kunden, den Kampffmeyer Mühlen, deren Aurora-Logo an der Deutzer Getreidemühle zu den bekanntesten Wahrzeichen der Stadt gehört.

Der Deutzer Hafen gestern, heute, morgen

Der Deutzer Hafen

WDR Lokalzeit aus Köln vom 10.05.2013
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