Mülheimer Hafen

Mülheim: Hafenstandort im Umbruch

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Es dreht sich einiges um den Mülheimer Hafen. Den meisten Kölnern ist er vor allem aus der WDR-Serie „Anrheiner“ bekannt. Stadtentwickler planen eine Umentwicklung des Areals. Die Binnenschifffahrt schätzt dagegen die Angebote an Technik und Liegeplätzen.

Viele Jahrzehnte hatte die Schwerindustrie herausgehobene Bedeutung für den Hafen. Mit dem Strukturwandel im Rechtsrheinischen verschwanden die Industrieunternehmen und mit ihnen die Umschlagsaufgaben. Im Mai 2000 demontierte die HGK den Schwergutkran EK 7. Seitdem fand in Mühlheim, wo die HGK sich inzwischen von allen Grundstücken und Anlagen getrennt hat, kein Güterumschlag mehr statt.

Die Kölner Schiffswerft Deutz GmbH versorgt heute am Standort Mühlheim vor allem Schiffe, die den Niehler Hafen anlaufen, mit technischem Service. Eine weitere Besonderheit sind die Liegeplätze für Gefahrguttransporter, die das Wasser- und Schifffahrtsamt im Mülheimer Hafen unterhält und die oft von Frachtern mit Ziel Godorfer Hafen genutzt werden.

Teile des Hafens sind bereits als Naherholungsfläche gestaltet. Im Umfeld des Hafens warten weitere Entwicklungsgebiete auf eine neue Nutzung, darunter die ehemalige KHD-Gießerei.

Der Mülheimer Hafen als Industriehafen

Der Mülheimer Sicherheitshafen

WDR Lokalzeit aus Köln vom 14.05.2013
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