Rheinauhafen

Rheinauhafen: Vom Industriehafen zum neuen Stadtviertel

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1892 war Köln ganz vorne. Zumindest für die Häfen stimmt dies. Denn 1892 ging der Rheinauhafen in Betrieb, als modernster Industriehafen Deutschlands. Auf zwei Kilometern Länge zwischen Bayenthal und der Innenstadt erstreckten sich Umschlagkräne und Lagerhallen, dazu ein Hafenbecken unter anderem zum Schutz vor Eis – das gab es damals auf dem Rhein noch – und bei Hochwasser.

Bereits nach dem zweiten Weltkrieg wurde dem ältesten Hafen Kölns keine große Zukunft mehr vorhergesagt. Die innerstädtische Lage und der Wandel in der Logistik erforderten zeitgemäße Infrastruktureinrichtungen. So begannen bereits in den 1950er-Jahren die Diskussionen über eine Stilllegung der Hafenanlage, die in den kommenden Jahrzehnten anhielt.

Anfang der 1970er-Jahre übernahm ein Yachtsport-Club die Nutzung des Hafenbeckens. Für moderne Schiffe war dieses zu klein geworden. 1993 begann am Nordrand des Rheinauhafens der Bau des Schokoladenmuseums. Und einige Jahre später startete dann von Süden her die 2014 abgeschlossene Umstrukturierung des Rheinauhafens zum Wohn-, Kultur- und Dienstleistungsquartier.

Weitere Informationen über den Rheinauhafen und seine Angebote finden Sie hier: www.rheinauhafen-koeln.de

Der Rheinauhafen 1892 bis 2012

Sommerspaziergang von Roman Plaßmann

Lokalzeit aus Köln – Der Rheinauhafen